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Kultur- und Bildungspolitik

14.02.2019 - Artikel

Das kulturpolitische Interesse des Heiligen Stuhles gilt insbesondere

  • den Menschenrechten
  • den christlichen Wurzeln europäischer Kultur;
  • dem Dialog mit der Wissenschaft, besonders soweit die Forschung sich mit ethischen, namentlich bioethischen Problemen auseinandersetzen muss (Medizin, Genetik, Kernphysik);
  • der akademischen Ausbildung für den Priester- und Ordensnachwuchs;
  • dem Dialog mit dem Judentum, den orthodoxen Kirchen und dem Islam.

An den 18 päpstlichen Hochschulen und Kollegien in Rom lehren ca. 2.000 ProfessorInnen und DozentInnen. Es sind rund 10.000 Studierende aus 100 Ländern eingeschrieben, vor allem in den Fächern Theologie, Philosophie, Kirchenrecht, Kirchengeschichte und Sozialwissenschaften. Um die Beziehung dieser künftigen Verantwortungsträger zu Deutschland zu stärken, vergeben Botschaft, DAAD und Goethe Institut regelmäßig gemeinsam Sprach- und Forschungsstipendien gezielt an Studierende und teilweise auch Lehrende der Päpstlichen Universitäten und bauen damit ein weltweites Alumni-Netzwerk auf.
Der Anteil der italienischen Studierenden an allen päpstlichen Hochschulen liegt bei über 50 Prozent.

Hinweis: Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.

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