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Manfred Lütz: Der Skandal

12.06.2018 - Artikel
Manfred Lütz
Manfred Lütz© DEU Botschaft Hl. Stuhl

Wie kann ein akribisch erforschtes und inhaltsreiches Buch, das aber nur mit viel Vorwissen verständlich ist, nämlich Arnold Angenendts ‚Toleranz und Gewalt – Das Christentum zwischen Bibel und Schwert‘, einem breiten Publikum zugänglich werden?

Man kann Dr. Manfred Lütz, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Diplomtheologe, als ausgewiesenen Fachmann für missglückte Kommunikation beschreiben. Er stellt sich sowohl in seinem Beruf, als auch als Schriftsteller der Aufgabe, wie diese Kommunikation wieder in Balance kommen kann. Für Lütz ist ein eklatanter Fall von verunglückter Kommunikation das Bild des Christentums in der Gesellschaft: Skandale, Kriege, Verfolgungen führen zu Scham über die eigene Geschichte. Er nimmt daher das wissenschaftlich hervorragende Buch Angenedts als Basis für ‚ Der Skandal der Skandale – die geheime Geschichte des Christentums‘ und möchte Aufklärung betreiben und die neuesten Erkenntnisse in den gesellschaftlichen Diskurs einbringen. Prof. Hubert Wolf, Nachfolger von Arnold Angenendt auf dem Lehrstuhl für Kirchengeschichte in Münster, würdigte das Buch und kam, moderiert von Alexander von Sobeck (ZDF), mit dem Autor ins Gespräch.

Hubert Wolf, Alexander von Sobeck, Manfred Lütz
Hubert Wolf, Alexander von Sobeck, Manfred Lütz© Deutsche Botschaft Hl. Stuhl

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